Ziele
Das Kompetenznetzwerk Wasser Hof vereint entlang der Wertschöpfungskette Wasser Unternehmen unterschiedlicher Größenordnung aus der Region Hof. Zudem steht auch die Geothermie im Fokus. Ebenso werden seit Herbst 2010 spezielle Bereiche der Abwassertechnologie bearbeitet.
Die Region Hof liegt heute mitten in Europa und ist ein moderner Wirtschaftsstandort. Die vorhandene Kompetenz im Bereich Wasser/Umwelt wird zum Nutzen der regionalen relevanten Unternehmen und des Standortes konsequent ausgebaut. Ein wesentlicher Baustein dafür ist das Kompetenznetzwerk Wasser Hof.
Wer alleine arbeitet, addiert, wer intelligent kooperiert, der multipliziert - so Joachim Milberg, Aufsichtsratsvorsitzender der BMW AG.
Netzwerkarbeit und Kooperationen erhöhen heute nachweisbar gerade im Mittelstand Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft. Unternehmen in Netzwerken sind erfolgreicher. Kompetenz und Know-how im Bereich Wasser/Umwelt liegen in Hof bei den regionalen Unternehmen und Institutionen. Was liegt näher, als ein Kompetenznetzwerk Wasser zu realisieren - als Kernstück des regionalen Kompetenzfeldes.
Dafür ist der Standort Hof hervorragend geeignet: renommierte, zukunftsorientierte Unternehmen dieser Branche sind vor Ort, wichtige Institutionen stehen als Partner bereit.
Im Frühjahr 2009 hat die Stadt Hof zusammen mit Unternehmen und Institutionen einen Förderantrag Netzwerkmanagement im „Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)" beim Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) eingereicht. Diese Netzwerkförderung wurde einige Jahre in den neuen Bundesländern erprobt und steht seit Spätherbst 2008 auch den alten Bundesländern zur Verfügung.
Am 01. Juli 2009 wurde der Stadt Hof in Berlin der Förderbescheid überreicht. Hof war unter den ersten westdeutschen Wirtschaftsstandorten, wo ein Netzwerk über ZIM gefördert wird. Am 1.September 2009 wurde das Netzwerk offiziell gestartet.
Im Mittelpunkt der Arbeit stehen u. a.
- Professionalisierung der Netzwerkarbeit und der generellen Zusammenarbeit
- Initiierung gemeinsamer Projekte im Bereich Innovation und neue Märkte bei Trinkwasserversorgung/Geothermie/Bohrtechnologie/speziellen bereichen der Abwassertechnologie
- Schaffung von Paket-, Systemlösungen im Trinkwasser- und Geothermiebereich
Dies wird immer entlang der sogenannten Wertschöpfungskette entwickelt. Dementsprechend wurde das Netzwerk auch aufgebaut.
- Nachwuchsförderung, Ausbildung, Qualifizierung
- Vermarktung des Kompetenzfeldes und Kompetenznetzwerkes Wasser in und außerhalb der Region
- Gemeinsame Marktbearbeitung
Dies sind die hauptsächlichen Aufgaben des Netzwerkmanagements. Es arbeitet dabei als Dienstleister für die Beteiligten. Sie bestimmen die Arbeitsinhalte und Projekte. Netzwerkmitglieder sind derzeit zwölf Unternehmen und vier Institutionen.



